Die Traditionelle Chinesische Medizin

Ursprung und Hintergrund der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat ihre Ursprünge vor ca. 10.000 Jahren. Damals begannen die Menschen, mit Steinnadeln Schmerzen zu lindern durch punktieren und stimulieren jener Zonen. Nur noch die Moxibustion und Kräuterheilkunde ist älter. Nach dem Entdecken des Feuers haben die Menschen Blätter angezündet und sie auf schmerzhafte Stellen appliziert.  Ich nutze als Heilpraktiker in Berlin diese Methoden.

 

Diese gesammelten Erfahrungen wurden dann, ab dem Entstehen des Taoismus, mit dessen Philosophie systematisiert und bis heute zu einem eigenständigen Medizinsystem, der TCM ausgebaut. Die Errungenschaften und Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischem Medizin wurden von verschiedenen Meistern über die Jahrtausende in Büchern, Schriften sowie verbal festgehalten und weitergegeben.

 

Es entwickelten sich neben den Theorien von Yin&Yang, den Fünf Wandlungsphasen und den Meridianen auch verschiedene Therapiemethoden, die heute als die Fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt sind.

Das Ziel der TCM ist es, das Qi wieder in einen harmonischen Fluss zu bringen. 

 

Wenn Fragen zu diesem Thema TCM sind, helfe ich Ihnen gern und beantworte gern alle Fragen dazu. 

Was ist die Traditionelle Chinesische Medizin?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein Medizinsystem, das vor ca. 2000 Jahre systematisiert wurde aus den Erfahrungen und Texten früher Jahrtausende.

 

Ihren Ursprung hat die TCM vor mehr als 10000 Jahren, als Menschen lernten Pflanzen und Steinnadeln, sowie Druck mit den Händen auf verschiedene Areale des Körpers zur Linderung von Schmerzen und anderen Gebrechen zu nutzen.

Wie behandelt die Traditionelle Chinesische Medizin?

Die TCM ist unterteilt in 5 Säulen. Jede dieser Säulen repräsentiert ein, bzw. zwei therapeutische Verfahren.

Die erste Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Akupunktur und Moxibustion.
Die Akupunktur ist wohl die weit verbreitetste und bekannteste Methode im Westen, bei der man mit dünnen Nadeln spezielle Punkte auf dem Körper punktiert.
Die Moxibustion hingegen ist nicht so gut bekannt, aber nicht weniger effektiv bei bestimmten Krankheiten. Bei der Moxibustion brennt man Beifußkraut in verschiedenen Formen, z.B. in Zigarrenform ab und stimuliert damit verschiedenen Punkte und Areale auf dem Körper.

Die zweite Säule Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Arznei- und Heilkräutertherapie.

Diese ist wohl eine, wenn nicht die ältest Therapiemethode. Hier werden aus verschiedenen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Komponenten ein Sud erstellt, den der Patient dann trinkt. In Deutschland werden hierzu nur pflanzlichen Komponenten verwendet.

Die dritte Säule Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Ernährungstherapie, bei der ähnlich wie bei er Arznei- und Heilkräutertherapie, bei der dem Patienten eine Ernährungsempfehlung gegeben wird, welche Nahrungsmittel er meiden und welche er vermehrt gegen seine Krankheit zu sich nehmen sollte.

Die vierte Säule Traditionellen Chinesischen Medizin ist QiGong und Taiji.

Qigong bedeutet Arbeit mit dem Qi und ist eine Mischung aus Bewegungstherapie und Meditation, die das Ziel hat, das Qi im Körper wieder harmonisch zum fließen zu bringen.

Taiji ist ursprünglich eine Kampfkunst, die aber auch zur Erhaltung der Gesundheit praktiziert werden kann und ähnlich wie QiGong, wenn mit einem gesundheitlichen Hintergrund praktiziert, auch eine Mischung aus Bewegungstherapie und Meditation ist.

Die fünfte Säule Traditionellen Chinesischen Medizin ist Tuina, was  übersetzt schieben und drücken bedeutet. Es ist ganz salopp gesagt eine chinesische Physiotherapie, bei der nicht nur therapeutische Massagen angewandt werden, sondern auch Gelenkmanipulationen und Knocheneinrenken.

Was kann die Traditionelle Chinesische Medizin alles behandeln?

Die TCM kann sehr viele Leiden und Gebrechen behandeln. Gute Erfolge kann man bei folgenden Leiden erreichen:

Wie wirkungsvoll ist die Traditionelle Chinesische Medizin?

Da die Traditionelle Chinesische Medizin ein Naturheilverfahren ist und ein anderes Krankheitsverständnis als die westliche Medizin hat, eignet sie sich gut als Ergänzung zur westlichen Medizin, für aus westlicher Sicht austherapierte Patienten so wie chronischen Krankheiten.

Wie lange dauert es bis die Traditionell Chinesische Medizin wirkt?

Diese Frage kann aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin so nicht einfach beantwortet werden, sondern ist von Fall zu Fall verschieden. Unter anderem kommt es nicht nur darauf an, ob eine Patientin eine chronische oder akute Erkrankung hat, sondern auch, wie lange sie diese Erkrankung schon hat, welche Therapiemethode der TCM verwendet wird und wie diszipliniert sie sich an die Ratschläge des Therapeuten hält.

Ein Beispiel wäre, wenn jemand mit chronischer Migräne in die Praxis kommt und nach der ersten Behandlung schon eine generelle Entspannung sowie Wohlempfinden empfindet, trotzdem aber noch Migräneanfälle bis zum nächsten Termin hat. Erst ab dem zweiten Termin lassen dann Intensität und oder Dauer der Migräneanfälle nach.

Hieran sieht man, dass zwar beim ersten Termin die Migräneanfälle bis zum zweiten Termin noch nicht besser geworden sind, aber eine generelle Entspannung im Alltag schon zugegen war.